Baaske Medical auf der DMEA in Berlin

Im April 2019 konnten Sie uns, Baaske Medical, zum wiederholten Mal auf der DMEA antreffen: der Fachmesse für digitale Gesundheitsversorgung. Die Messe bietet allen Ausstellern die Chance, ihre technischen und medizinischen Innovationen zu präsentieren und das Interesse des Fachpublikums zu wecken. Das Event gehört zu den größten der Medical-IT-Branche und erfordert ausführliche Vorbereitung, denn es zählt jährlich zehntausende Besucher, die sich an dem umfangreichen Angebot bedienen.

Auf über 20 000 qm Ausstellungsfläche wurden in vier Hallen mehr als 800 Neuheiten aus zwölf Ländern präsentiert, die fachrichtungs- und sektorenübergreifend für die Akteure des Gesundheitssystems relevante Fortschritte der digitalen Gesundheitsversorgung darstellen.

Bei einer Messe-Dauer von zwei Tagen und der Vielzahl an Programmpunkten, lohnte es sich, die Möglichkeit der online  Suche zu nutzen, um sich einen Überblick über den Raum- und Zeitplan der Messe verschaffen.


Digitalisierung im Gesundheitswesen: Deutschland ist Schlusslicht

Digitale Innovationen im Gesundheitssystem, wozu auch der Einsatz moderner IT gehört, können entscheidend zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung beitragen – das wird heute kaum noch bestritten. Sowohl für Patienten als auch für Ärzte, Krankenkassen und andere Teilnehmer des Gesundheitswesens bedeuten digitale Lösungen Qualitätssteigerung, höhere Sicherheit, wirtschaftliche Effizienz und Nachhaltigkeit. Zahlreiche Studien und Beobachtungen, vor allem im internationalen Kontext, zeigen dies auch. Um die Digitalisierung vorantreiben zu können, müssen jedoch die richtigen nationalen Rahmenbedingungen bestehen. Wie es dabei um Deutschland bestellt ist, hat die aktuelle Studie #SmartHealthSystems der Bertelsmann Stiftung untersucht. Sie zeigt, dass Deutschland bezüglich E-Health im Vergleich zu anderen Ländern weit hinten liegt: Im eigens entwickelten Digital-Health-Index, der auf Grundlage von 34 Indikatoren zu Strategie, technischer Ausstattung, digitalem Reifegrad und tatsächlichem vernetzten Gesundheitsdatenaustausch den Digitalisierungsstand des nationalen Gesundheitssystems von 17 EU- und OECD-Ländern bewertet, belegt Deutschland Platz 16. An der Spitze stehen laut Bertelsmann-Studie Estland und Kanada. Eigentlich befindet sich das Thema E-Health aber schon lange auf der politischen Agenda in Deutschland.


Medical IT


Unter Medical IT oder medizinische Informationstechnik, versteht man den Einsatz von Computer- und Digitaltechnik in medizinischen Einrichtungen zur Steigerung der Effizienz und Effektivität der klinischen Versorgung von Patienten und Leistungserbringern. Die Medical IT kann unter anderem elektronische Kodierungs- und Abrechnungssysteme, elektronische Krankenakten (EMR) und Netzwerke für digitale Bildgebung wie PACS umfassen. Allerdings fallen auch Hardware und Netzwerkeinrichtungen in diesen Bereich.


Warum sind Netzwerkisolatoren so wichtig?

Was ist ein Netzwerkisolator?

Mit Hilfe einesNetzwerkisolators wird die galvanische Trennung einer kupfergeführten Ethernet-Datenleitung ermöglicht und somit die Übertragung von unerwünschten Spannungen und Strömen zwischen den Teilen eines elektrischen Systems verhindert. Der Netzwerkisolator nutzt elektromagnetische Induktion, um hochfrequente Wechselspannungen in dem für die Datenübertragung genutzten Frequenzband möglichst verlustarm übertragen.

Die passiven, elektronischen Bauelemente benötigen aufgrund dieses Verfahrens keine eigene Stromquelle und verhalten sich völlig transparent im Datennetz.